vhs-Hygienekonzept

Die Gesundheit unserer Teilnehmenden, Kursleitungen und Mitarbeitenden hat für uns höchste Priorität. Deshalb hat die Volkshochschule Unteres Pegnitztal ein Hygienekonzept erarbeitet, das unser Handeln im Sinne aller verantwortlich leiten soll. Dieses Konzept ermöglicht eine schrittweise Öffnung der Volkshochschule nach der coronabedingten Betriebsuntersagung.

Wir möchten, dass Sie sich bei uns wohl und sicher fühlen.

Auf dieser Seite finden Sie das gesamte vhs-Hygienekonzept, das fortlaufend aktualisiert wird, um dem dynamischen Prozess Rechnung zu tragen.

Im Folgenden finden Sie unsere Hygiene-Merkblätter:

 

Hygienekonzept

Stand: 14.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Teilnehmende und Kursleitungen,

mit diesem Hygieneplan wollen wir den Anforderungen gerecht werden, die der Gesetzgeber zur Wiederaufnahme des Kursbetriebes an uns stellt. Das Dokument wird fortlaufend überarbeitet, um den sich ändernden gesetzlichen Regelungen zu entsprechen. Sie können die jeweils aktuelle Fassung online unter www.vhs-unteres-pegnitztal.de einsehen.

Dieses Dokument gliedert sich in folgende Abschnitte

  • Ziel des Hygieneplans
  • Umsetzungsgrundlage
  • Verhaltensregeln entsprechend des Hygieneplans
  • Handlungsanweisungen an die Kursleitungen im Unterricht
  • anlassbezogene Reinigung
  • Handlungsanweisungen an die Reinigungskräfte
  • Ergänzende Bestimmungen für vhs-Gesundheitskurse
  • Ergänzende Bestimmungen für „reine“ Kinderkurse
  • Ergänzende Bestimmungen für Musikkurse
  • Ergänzende Bestimmungen für Prüfungen
  • Ergänzende Bestimmungen für vhs-EDV-Kurse
  • Verfahrensablauf bei begründeten COVID-19-Verdachts- und bestätigten COVID-19-Fällen an Volkshochschulen

Ziel des Hygieneplans

Ein Hygieneplan soll für Mitarbeitende, Teilnehmende (TN) und Kursleitungen (KL) der Volkshochschule Unteres Pegnitztal allgemeine Verhaltensregeln aufstellen. Diese sind einzufordern und auch zu überwachen. Die allgemeinen Verhaltensregeln sollen absichern, dass Kursleitungen und Teilnehmende

  • regelmäßig Hände waschen (Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden),
  • Abstand halten (mindestens 1,5 m),
  • bei Eintreffen und Verlassen des Schulungsgebäudes Abstand wahren,
  • Husten- und Niesetikette einhalten (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch),
  • keinen Körperkontakt haben,
  • Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen außerhalb des Unterrichtsraumes,
  • das Berühren von Augen, Nase und Mund vermeiden,
  • bei (Corona-spezifischen) Symptomen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust Geschmacks- / Geruchssinn, Hals-, Gliederschmerzen, Übelkeit / Erbrechen, Durchfall) unbedingt zu Hause bleiben!

Umsetzungsgrundlage

In diesem Hygienekonzept werden die staatlichen Mindestanforderungen des Kultusministeriums für die Öffnung bayerischer Volkshochschulen ab dem 30. Mai 2020 und die vom Bayerischen Volkshochschulverband entwickelte Checkliste umgesetzt, die als Gefährdungsbeurteilung dient. In der Angebotsauswahl sind die entsprechenden Auflagen bzw. Verbote von Kursarten berücksichtigt.  

Verhaltensregeln entsprechend des Hygieneplans der Volkshochschule Unteres Pegnitztal

An der Volkshochschule Unteres Pegnitztal werden spezifische Verhaltensregeln in den folgenden Bereichen definiert.

Handhygiene:

  • Je nach Schulungsstätte sind im Eingangsbereich Desinfektionsmittelspender montiert. Diese sollen beim Betreten des Gebäudes genutzt werden.
  • Alternativ dazu sind unmittelbar nach Betreten des Gebäudes die Hände entweder auf den Toiletten oder an den Waschbecken in den Unterrichtsräumen zu waschen.
  • Nach jedem Toilettengang sind die Hände ausreichend lang mit Wasser und Waschlotion zu waschen.

Abstandsregeln:

Die Tische wurden in den Kursräumen so aufgestellt, dass jede nutzbare Tischhälfte in einem Abstand von mindestens 1,50 m zur nächsten nutzbaren Tischhälfte steht. Kursteilnehmende dürfen entsprechend nur die freigegebenen Tischhälften nutzen. Die Tische dürfen nicht verstellt werden. Genutzt werden dürfen nur die dem Kurs zugewiesenen Räume.

Masken:

Kursleitungen und Teilnehmende sind verpflichtet, Masken auf den Gängen zu tragen, da hier der Mindestabstand nicht immer gewährleistet werden kann. In den Unterrichtsräumen können die Masken abgelegt werden, da dort die Abstände gewährleistet werden können.

Hinweise zum richtigen Umgang mit Masken.

Husten- und Niesetikette:

Gerade in den Unterrichtsräumen mit abgelegten Masken ist darauf zu achten, dass das Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch erfolgt, um eine direkte Verbreitung von Viren oder eine Übertragung von Viren über die kontaminierten Handflächen zu unterbinden. Kursteilnehmende sind zu diesem Verhalten anzuhalten.

Hinweise zur Husten- und Niesetikette.

Körperkontakt:

Jeglicher Körperkontakt ist zu unterlassen. Hierzu gehören direkte Kontakte wie Umarmungen oder Händeschütteln, aber auch indirekte Kontakte, die durch die Weitergabe von Gegenständen (Füller, Taschenrechner, Bücher, Arbeitsblätter, Pinsel …) erfolgen. Vermeiden Sie das Berühren von kontaminierungsanfälligen Flächen wie Lichtschalter, Türklinken, etc. Betätigen Sie diese falls notwendig mit Ihrem Ellbogen bzw. waschen Sie Ihre Hände beim unbeabsichtigten Kontakt. Das dauerhafte Tragen von Gummihandschuhen (Latex, Nitril, …) ist nicht zu empfehlen. Insbesondere das Berühren des Gesichts mit den Händen ist zu vermeiden, um die Übertragung der Viren auf die Schleimhäute zu unterbinden. Kursteilnehmende sind zu diesem Verhalten anzuhalten, Kursleitende fungieren als Vorbild.

Allgemeine Hinweise beim Betreten, Aufenthalt und Verlassen der Unterrichtsorte:

  • Es sollen keine Gruppen vor dem Kursgebäude oder vor den Kursräumen gebildet werden.
  • Kursteilnehmende und Lehrkräfte sollen sich auf den Gängen rechts im ausreichenden Abstand zum Vordermann/frau bewegen.
  • Sollten zwei Kurse am Abend in einem Raum stattfinden, holt der/die Dozent/in die TN ab und geleitet sie am Kursende wieder zum Ausgang. Dies wird den TN und der/dem Dozent/en/in vorab mitgeteilt.
  • Kursteilnehmende und Lehrkräfte dürfen sich nur für ihren Kurs im Kursgebäude aufhalten und müssen nach Kursende zügig den Kursraum und das Kursgebäude verlassen. 
  • Aufenthaltsbereiche und Teeküchen in den Kursgebäuden sowie Garderobenbereiche sind generell geschlossen und dürfen nicht genutzt werden.
  • Jacken und Mäntel sind am Platz aufzubewahren.
  • Die Kursteilnehmenden sollen nur einzeln zur Toilette gehen.
  • Die Abstandsregeln sind an den Engstellen der Ein- und Ausgänge einzuhalten (bitte beachten Sie auch stets entsprechende Aushänge).

Anzeige von Krankheitssymptomen:

Corona-spezifische Symptome sind von Teilnehmenden und Kursleitungen sofort anzuzeigen. Kursteilnehmende melden sich bei Anwesenheitspflicht bei der vhs krank oder bleiben dem Kurs fern. Kursleitungen informieren die vhs möglichst frühzeitig bei vorliegenden Symptomen. Sollten Symptome bei Teilnehmenden und Kursleitungen während des Kurses auftreten, so müssen Kursteilnehmende umgehend den Kurs verlassen. Die vhs ist davon unmittelbar in Kenntnis zu setzen.

Reinigung der Kursräume bzw. exponierter Oberflächen:

Bei mehreren Kursen in einem Raum hintereinander sind die Kursleitungen angehalten, die Oberflächen der von den vhs Teilnehmern genutzten Räume am Ende jeder Kursstunde zu reinigen. Die Reinigung umfasst die Tische sowie die Türklinken der Kursraumtür innen und außen. Geeignetes Reinigungsmaterial in Form von Einmal-Reinigungstüchern stellt die vhs zur Verfügung. Die Reinigung wird auf der TN-Liste dokumentiert. (Eine Desinfektion ist nicht notwendig, eine Reinigung mit geeigneten Mitteln ist ausreichend.)

Risikogruppen / gesundheitliche Risiken:

Es fällt nicht in den Kompetenzbereich von Volkshochschulen, Personen als zugehörig zu Risikogruppen zu definieren bzw. über deren Teilnahme an Volkshochschulkursen bzw. deren Eignung für die Lehrtätigkeit zu entscheiden. Ein genereller Ausschluss wäre zudem diskriminierend und ist nicht mit unserem Leitbild und Bildungsauftrag vereinbar. Falls Sie einer Risikogruppe angehören gibt das Robert-Koch-Institut Informationen und Hilfestellungen.

Soweit im Zusammenhang mit der Veranstaltungsteilnahme persönliche gesundheitliche Risiken bestehen, sind Sie verpflichtet, die Volkshochschule vor Veranstaltungsbeginn ausdrücklich auf diese Risiken hinzuweisen.

Kommunikation der Verhaltensregeln:

Die Verhaltensregeln des Hygieneplans stehen allen auf der vhs-Homepage zur Verfügung. Mit jeder Anmeldung bestätigen Teilnehmende die Kenntnisnahme dieser Regeln (AGB-Veränderung, Info für TN in Programmheft wird abdruckt werden, allgemeine umfassende Info auf der Homepage). In Verträge mit Kursleitern wird ein Verweis auf das Hygienekonzept aufgenommen. KL werden darüber hinaus von ihrer jeweiligen Fachbereichsleitung individuell informiert. Die Teilnehmenden werden von der vhs angeschrieben und über die Regeln in Kenntnis gesetzt oder/und bei Kursbeginn von der Lehrkraft darüber informiert. In Form von Aushängen und Piktogrammen werden die Regeln ebenfalls kommuniziert.      

Handlungsanleitungen für die Kursleitungen im Unterricht

Vor Kursbeginn:

  • Geben Sie der vhs vor Kursbeginn rechtzeitig Bescheid, welches Material von der vhs benötigt wird wie z.B. Whiteboardstifte etc. Dieses Material wird nicht mehr im Kursraum gelagert. Sie bekommen eigenes von Ihnen zu benutzendes Arbeitsmaterial. Holen Sie Ihr Paket vor dem Kurs während unserer Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle ab. Beachten Sie die angepassten Öffnungszeiten. 
  • Bitte desinfizieren Sie nach dem Betreten des Gebäudes und vor einer gegebenenfalls nötigen Nutzung eines Schlüsselkastens Ihre Hände. Ein Desinfektionsspender hängt dazu aus oder ist bereitgestellt.
  • Seien Sie vor den Kursteilnehmer*innen am Kursort, um Ansammlungen vor den Kursräumen zu vermeiden.
  • Beachten Sie die richtige Verwendung des Mund-Nasen-Schutzes
  • Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen außerhalb des Unterrichtsraumes, während des Unterrichts kann er abgenommen werden. 
  • Es besteht generell für alle die Möglichkeit (nicht die Pflicht), eine Mund-Nasen-Bedeckung (auch im Unterricht) zu tragen
  • Beginnen Sie Ihren Unterricht pünktlich und enden sie ihn auch pünktlich. Nur so ist gewährleistet, dass Teilnehmende aus aufeinanderfolgenden Kursen sich möglichst nicht in einem engen Flur begegnen.
  • Führen Sie die Teilnehmerliste genau. Sie dient im Falle eines Auftretens von Covid-19 der notwendigen Nachverfolgung von Infektionsketten. Die maximale Teilnehmerzahl darf in keinem Fall überschritten werden.
  • Beachten Sie die exakte Position der Tische. In den Räumen ist die Position für jeden Tisch gekennzeichnet. Achten Sie darauf, dass die Tischpositionen auch während des Unterrichts nicht verändert werden (ein Verrücken der Tische ist nicht zulässig!). Auch der „Bewegungsraum“ des Dozenten ist abgeklebt, damit er im Unterricht den Sicherheitsabstand einhalten kann.
  • Ehepaare dürfen zu zweit an einem Tisch sitzen (gemeinsames Lehrwerk). Dabei muss der Nachbartisch freigehalten werden.
  • Jacken und Mäntel sind am Platz aufzubewahren. Garderobenbereiche sind geschlossen.

Während des Kurses:

  • Erläutern Sie den TN in Ihrer ersten Kursstunde die allgemeinen und gegebenenfalls kurspezifischen, ortsspezifischen Verhaltensregeln (siehe Hinweise an Teilnehmende unten und gegebenenfalls im Hygienekonzept der Volkshochschule Unteres Pegnitztal) 
  • Teilen Sie Arbeitsmittel oder Arbeitsblätter möglichst kontaktfrei aus, bzw. halten beim Austeilen den Mindestabstand ein. Alternativ können Sie Arbeitsmaterialien bereits auf die Tische verteilen oder am Eingang, soweit es vom Kursraum her möglich ist, auf einem Tisch bereitstellen, von dem sich die Teilnehmenden selbst bedienen können.
  • Während des Kurses sind keine Partner- oder Gruppenübungen durchzuführen. Beachten Sie dies entsprechend bei Ihrer Unterrichtskonzeption.
  • Wenn in Ihrem Kurs eine Pause vorgesehen ist, beachten Sie bitte, dass die Teilnehmenden nur an ihrem Arbeitsplatz oder im Freien (Pausenhof) Essen und Getränke zu sich nehmen dürfen. Essen und Getränke dürfen auch nicht unter den Teilnehmenden ausgetauscht werden.
  • Achten Sie darauf, dass in den Pausen keine Durchmischung mit anderen Kursgruppen/Teilnehmenden stattfindet.
  • Während des Kurses ist der Toilettengang jeweils von nur einer Person möglich.

Nach dem Kurs:

  • Schließen Sie Ihren Unterricht pünktlich ab und achten Sie darauf, dass alle TN zügig das Gebäude verlassen.
  • Achten Sie am Ende des Unterrichts darauf, dass die TN geordnet den Raum verlassen. Dies vermeidet eine Verletzung der Abstände. Weisen Sie die TN nochmals daraufhin, die Abstandsregeln beim Verlassen des Unterrichtsgebäude/ Kursort und auch vor dem Gebäude einzuhalten.
  • Geleiten Sie Ihren Kurs hinaus, wenn Sie zwei Kurse in Folge unterrichten und holen Sie die Teilnehmenden des Folgekurses vor dem Gebäude ab. Beachten Sie dabei, dass für einen Kurswechsel insgesamt 15 Minuten zur Verfügung stehen.
  • Ein Aufstuhlen ist nicht durchzuführen, da die Reinigungskräfte in erster Linie die Oberflächen der Tische reinigen.
  • Lüften Sie regelmäßig vor Kursbeginn, in den Pausen oder nach einer Stunde, sowie nach Kursende den Kursraum gründlich (mindestens 5 Minuten, Stoßlüften oder Querlüften bei weit geöffneten Fenstern).
  • Soweit vorgesehen, hängen Sie den Schlüssel in den Schlüsselkasten zurück und desinfizieren Sie vor Verlassen des Gebäudes Ihre Hände.

Einhaltung der Regeln:

  • Sollten Teilnehmende Erkältungssymptome (Husten, Schnupfen, Fieber und/oder grippeähnliche Symptome) oder Symptome anderer Erkrankungen aufweisen, ist ihnen die Teilnahme am Präsenzunterricht, der Aufenthalt in Kursräumen und Kursgebäuden nicht gestattet und kann von Ihnen unterbunden werden. Melden Sie einen solchen Fall unbedingt der vhs.
  • Beachten Sie, dass die Kursteilnehmer*innen die geltenden (Hygiene-)Regelungen einhalten.
  • Sollte ein Teilnehmer den Ermahnungen einer Kursleitung nicht folgen und wiederholt gegen die Verhaltensregeln des Hygieneplans verstoßen, dann kann die KL den TN für den weiteren Tag vom Kursbetrieb ausschließen, um die Gefährdung anderer zu unterbinden. Der TN muss daraufhin das Unterrichtsgelände sofort verlassen. In diesem Fall ist die vhs von dieser Maßnahme zu informieren.

Anlassbezogene Reinigung

Bei mehreren Kursen in einem Raum hintereinander reinigen Sie bitte am Ende der Kursstunde die Arbeitsflächen/-tische und stark exponierten Oberflächen (die Türklinken der Kursraumtür innen und außen). Geeignetes Reinigungsmaterial in Form von Einmal-Reinigungstüchern stellt Ihnen die vhs zur Verfügung. Die Reinigung wird auf der TN-Liste dokumentiert. (Eine Desinfektion ist nicht notwendig, eine Reinigung mit geeigneten Mitteln ist ausreichend.)

Handlungsanleitungen für die Reinigungskräfte

Schmierflächen (Türklinken /Arbeitstische, Stuhllehnen, Tür- und Fenstergriffe) mit geeigneten Mitteln reinigen

  • Eine Desinfektion ist nach Rücksprache mit dem Kultusministerium nicht notwendig. Geeignete Mittel sind ausreichend.
  • Eine Oberflächenreinigung genügt. Eine Desinfektion des Gebäudes / der Räume ist nicht notwendig. Die Reinigung sollte mindestens einmal täglich vor Beginn oder nach Ende des Kursbetriebs durch die Reinigungskraft erfolgen.
  • Bei starker Kontamination z.B. durch mehrere Folgekurse findet durch die Kursleitung die Reinigung auch anlassbezogen zwischendurch statt

Reinigung der sanitären Räume mit geeigneten Mitteln

  • Eine Desinfektion ist nach Rücksprache mit dem Kultusministerium nicht notwendig. Geeignete Mittel sind ausreichend.

Bereitstellung von Flüssigseife und Einmalhandtüchern

Reinigung mit Hochdruckreinigern muss vermieden werden, um eine Aerosolbildung zu vermeiden

Die Reinigung muss bei stattfindenden Kursen täglich erfolgen

  • Das Reinigungsintervall (einmal täglich) ist auf das Kursvolumen pro Tag abgestimmt.

Die Vorgaben des Robert-Koch-Instituts  sind zu beachten

  • Hierbei besonders relevant: Eine routinemäßige Flächendesinfektion in häuslichen und öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-Pandemie nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung das Verfahren der Wahl.

Ergänzende Bestimmungen für vhs-Gesundheitskurse

  • Für Gesundheits- und Sportkurse gelten besondere Abstandsregelungen, um eine Ansteckungsgefahr zu minimieren. Daher gelten für jeden Kurs eigene Gruppengrößen in Abhängigkeit der Raumgröße und des jeweiligen Kursinhaltes. Die maximale Teilnehmerzahl darf keinesfalls überschritten werden.
  • Eine gute Durchlüftung des Kursraumes ist wichtig, daher muss vor und nach jedem Kurs ca. 15 Minuten gelüftet werden. Die maximale Kursdauer von 120 Minuten darf nicht überschritten werden.
  • Bei Kursen mit mehr Bewegung und damit erhöhter Atemintensität sollte auf deutlich mehr als 4m² pro Person und besonders gute Durchlüftung geachtet werden.
  • Seit dem 8. Juli ist Training auch wieder mit Körperkontakt zulässig, Voraussetzung hierfür ist, dass in festen Trainingsgruppen trainiert wird und die Anwesenheitslisten zuverlässig geführt werden; dabei darf die Trainingsgruppe in Kampfsportarten höchstens fünf Personen umfassen.
  • Da in Umkleidekabinen Abstandsregeln nur schwer eingehalten werden können, werden diese geschlossen. KL und TN müssen daher in Sportkleidung zum Kurs kommen. Auch Duschen dürfen nicht genutzt werden.
  • In den Gesundheits- und Sportkursen dürfen nur eigene Yoga- und Gymnastikmatten verwendet werden. Kleingeräte dürfen nur nach Absprache eingesetzt werden, wenn die Desinfizierung der Kleingeräte sichergestellt ist.
  • Bei Kursen im Freien (Garten des Industriemuseums, Garten der vhs/Bücherei, Barth-Park, etc.) ist der Mundschutz erst abzunehmen, wenn der Abstand von mehr als 1,5 m gewährleistet ist. Während des Kurses muss kein Mundschutz getragen werden. 

Ergänzende Bestimmungen für „reine“ Kinderkurse

  • Seit 01. Juli 2020 sind die Schulen und Kindertagesstätten wieder vollumfänglich geöffnet. Aus diesem Grund dürfen auch wieder reine Kinderkurse durchgeführt werden.
  • Auch in diesen Kursen sollte – wo möglich – der Abstand eingehalten werden.
  • Die Kinder sollten ohne Begleitperson im Kurs erscheinen. Sollte dies nicht möglich sein, dann müssen die Kontaktdaten der Begleitpersonen ebenfalls aufgenommen werden.
  • Vor Kursbeginn und nach dem Kurs sollen die Kinder ihre Hände mit Wasser und Seife waschen oder mit dem bereitgestellten Desinfektionsmittel reinigen.

Ergänzende Bestimmungen für Musikunterricht

Musikunterricht darf nur erteilt werden, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m, bei Blasinstrumenten und Gesang ein Mindestabstand von 2 m gewahrt ist.

Ergänzende Bestimmungen für Prüfungen

Vor der Prüfung

Die maximale Teilnehmerzahl wird im Vorfeld festgelegt (4 m2 pro Person im Prüfungsraum, inklusive Aufsichten)

Die Prüfungsteilnehmenden sind vor der Prüfung über alle notwendigen Maßnahmen und Regelungen ausreichend zu informieren und müssen ihre Zustimmung erteilen:

- regelmäßiges Händewaschen (mit Seife für 20-30 Sekunden)

- Abstandhalten (jederzeit mindestens 1,5 m), kein Körperkontakt

- Einhalten der Husten- und Niesetikette (Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch)

- Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund

- Eintreffen und Verlassen des vhs-Gebäudes unter Einhaltung des Abstandsgebots, sowohl im Warte- als auch Prüfungsraum

- Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf den Gängen

- Weiterhin müssen die Teilnehmenden zustimmen, dass sie bei (coronaspezifischen) Krankheitszeichen (z.B. Fieber, Husten, Atemproblemen, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinns, Hals-, Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall) zu Hause bleiben bzw. durch die Aufsicht oder die Prüfungsverantwortliche von der Prüfung ausgeschlossen werden können.

Darüber hinaus werden die Teilnehmenden auf die Seite des Robert-Koch-Instituts zu den Gefahren für Risikogruppen hingewiesen. (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html)

Alle weiteren am Prüfungsgeschehen beteiligten Personen (Aufsichten und Prüfende) werden über die Regelungen und Maßnahmen informiert.

Im Gebäude sind für alle sichtbar die Abstands- und Hygienevorgaben anzubringen.

Schriftliche Prüfung

Der Prüfungsraum muss im Vorfeld entsprechend vorbereitet werden, pro Person werden 4 m2 einberechnet (Teilnehmer plus zwei Aufsichten), die Tische werden vor der Prüfung mit Desinfektionsmittel abgewischt.

Die Prüfungsteilnehmenden warten entsprechend der Bodenmarkierungen auf den Einlass in den Prüfungsraum, dabei tragen sie einen Mund-Nasen-Schutz, bis sie sich im Prüfungsraum auf dem ihnen zugewiesenen Platz niederlassen. Die Identitätskontrolle erfolgt im Prüfungsraum hinter einer Plexiglaswand durch die Aufsichten. Auch die Aufsichten tragen bis zum Beginn der Belehrung einen Mund-Nasen-Schutz.

Die Teilnehmenden bringen ihre eigenen Schreibutensilien mit, ist ein Verleih durch die vhs nötig, werden diese im Anschluss desinfiziert.

Beim Austeilen und Einsammeln der Prüfungsunterlagen ist auf ausreichenden Abstand zu achten, die Prüfungsteilnehmer legen ihre Aufgabenhefte und Antwortbogen an den Rand des Tisches, wo die Aufsicht sie einsammelt.

In regelmäßigen Abständen wird der Raum gelüftet.

Die Prüfungsteilnehmenden dürfen den Raum während der Prüfung nur einzeln verlassen (Toilettengang).

Beim Verlassen des Raumes tragen die Teilnehmenden ihren Mund-Nasen-Schutz, zudem ist auf ausreichenden Abstand zu achten. Die Prüfungsteilnehmenden dürfen den Raum nur nacheinander verlassen, die Personen, die an der Tür sitzen, müssen zuerst gehen.

Das Gebäude ist zügig zu verlassen; Gruppenbildung ist zu vermeiden.

Mündliche Prüfung

Die Teilnehmenden warten entsprechend der Bodenmarkierungen auf den Einlass, wo sie sich auf dem ihnen zugewiesenen Platz niederlassen.

Die Überprüfung der Identität erfolgt durch die Aufsicht hinter einer mobilen Plexiglasscheibe.

Im Prüfungsraum sollen Prüfende und Teilnehmende mit ausreichendem Abstand zueinander sitzen. Ein Mund-Nasen-Schutz muss nicht getragen werden, jedoch wird eine mobile Plexiglasscheibe zwischen Prüfenden und Teilnehmenden aufgebaut.

Die Tische im Vorbereitungs- und Prüfungsraum werden nach jeder Benutzung abgewischt.

Werden Aufgabenblätter für die mündliche Prüfung mehrfach verwendet, werden diese in eine Klarsichthülle gesteckt und nach jeder Nutzung gesäubert.

Die Zeiteinteilung wird großzügiger gestaltet, um nach jedem Prüfungsdurchgang kurz zu lüften.

Nach der mündlichen Prüfung verlassen die Teilnehmenden umgehend und zügig das Gebäude.

Ergänzende Bestimmungen für vhs-EDV-Kurse

  1. Bitte setzen Sie sich nur an die freien und nichtgekreuzten Arbeitsplätze. Die damit vorgegebene Sitzordnung darf nicht geändert werden. Im Raum 1 haben wir eine Maximalteilnehmerzahl von 6 TN und darf keinesfalls überschritten werden.
  2. Das „Helfen“ am jeweiligen TN-Computer/technischen Gerät muss unterbleiben, da die Abstandsregelungen sonst nicht eingehalten werden können.
  3. Bitte bringen Sie sich Einmalhandschuhe mit, auch wenn alle technischen Geräte vorschriftsmäßig gereinigt werden, bitten wir Sie zu Ihrem IT-Kurs Einmalhandschuhe mitzubringen, um eine Ansteckungsgefahr von der Tatstatur und der Maus zu vermeiden.
  4. Bitte arbeiten Sie nur an Ihrem Arbeitsplatz.
  5. Zur Reinigung der Tische und Mäuse stehen Reinigungstücher zur Verfügung.

Verfahrensablauf bei begründeten COVID-19-Verdachts- und bestätigten COVID-19-Fällen an Volkshochschulen

Als bestätigter COVID-19 Fall gilt eine Person, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Als begründeter Verdachtsfall gilt eine Person, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatte (Richtwert: 15-Minuten face-to-face Kontakt ohne Mindestabstand); dabei ist nicht wichtig, ob die Kontaktperson selbst Symptome zeigt oder nicht.

Allgemein gilt, wer sich krank fühlt, sollte zu Hause bleiben. Für das Handeln vor Ort ist aber wichtig zu betonen, dass es weder der jeweiligen Volkshochschule noch den einzelnen Mitarbeiter*innen, Kursleiter*innen oder Teilnehmer*innen möglich ist oder obliegt, die medizinische Situation einer anderen Person einzuschätzen. Dies kann nur eine Ärztin / ein Arzt vornehmen.

Informationen zum Umgang mit Verdachtsfällen finden sich beim Robert-Koch-Institut.

Bei Bekanntwerden eines bestätigten COVID-19-Falls oder eines begründeten COVID-19- Verdachtsfalls beachtet die vhs folgende Punkte:

  • Ist die Person in der vhs, bitte freundlich auffordern, umgehend nach Hause zu gehen. Die Kontaktdaten sind für das weitere Verfahren aufzunehmen (wenn nicht schon über die Kursanmeldung vorhanden). Unterstützen Sie die betroffene Person, indem Sie die Telefonnummern des Corona-Bürgertelefons und der örtlichen Gesundheitsbehörde weitergeben.
  • Bitte klären, welche/r Kurs/e betroffen ist/sind.
  • Bitte den Sachverhalt umgehend an das zuständige Gesundheitsamt vor Ort melden (über die vhs) und die vhs klärt mit diesem die weiteren Schritte ab. Das Gesundheitsamt ordnet die weiteren Maßnahmen an.
  • Ob der betreffende Kurs weiter stattfinden kann, ist abhängig davon, ob das Gesundheitsamt die Kursteilnehmer*innen als Kontaktperson 1 oder Kontaktperson 2 einschätzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand können die Kurse (zunächst) weiterlaufen, da Kursteilnehmer*innen und Lehrende i.d.R. als Kontaktperson 2 (Aufenthalt zwar im gleichen Raum, aber Einhaltung der Abstandsregelungen) eingestuft werden.
  • Nur wenn das Gesundheitsamt dazu auffordert, sind alle betroffenen Personen (vhs-Personal, Kursleiter*innen, Teilnehmer*innen) umgehend entsprechend zu informieren.
  • Bitte koordinieren Sie bei einem bestätigten COVID-19-Fall eine Zwischenreinigung des genutzten Unterrichtsraumes mit normalen Reinigungsmitteln, wenn der Fall nicht länger als 14 Tage zurückliegt. Es ist (derzeit), wenn für den speziellen Fall nicht anders vom Gesundheitsamt vorgegeben, keine Desinfektion nötig.